Über mich / Intention zum Projekt

Kurzfassung

Die Beziehung von Mensch zur Natur hat im Laufe der Zeit tiefe Gräben gebildet, die heutzutage unüberwindbar scheinen. Das zeigt sich z.B. in Hungersnöten, Umweltverschmutzung oder Artensterben.

Die Menschheit benötigt meiner Meinung nach eine Lösung, die ihn weder als gottähnlichen Alleinherrscher ansieht, noch als bösen Fleischfresser verteufelt!

Organisieren statt Tyrannisieren heißt Mensch und Natur wieder intelligent verbinden.

Langfassung

Nahrungsketten wieder respektieren lernen!

Mir ist aufgefallen, dass bei umweltbedingten Themen der Mensch immer separat aufgeführt wird. Entweder

  • als berechtigter Alleinherrscher, dem die sogenannten Tiere (FAQ) untergeordnet sind
  • oder als Monster, als bösen Fleischfresser, der sich seine ihm natürlich zugewiesene Ernährungsweise auf der Stelle abzugewöhnen hat

Beide Extreme haben mit der natürlichen eigentlichen Rolle des Menschen im globalen Ökosystem der Erde nichts zu tun. Eine Rolle, die der Mensch nach meiner Einschätzung völlig aus den Augen verloren hat.

Die Thematik im Kern…

In dieser komplexen Thematik geht es mir nicht um eine Schuldfrage – die verzahnten Faktoren sind dafür auch viel zu komplex. Ich strebe auch keine „Kuschelwelt“ an, in der „Friede, Freude, Eierkuchen“ herrscht. Ich versuche lediglich zu verdeutlichen, dass das unbestritten intelligenteste Tier auf dem Planeten – der Mensch – nicht über den komplexen Mechanismen des Planeten Erde stehen kann, sondern „nur“ ein Teil davon ist.

Grob gesehen, verstehe ich beim Menschen Natürlichkeit so:

  • keine unnötige Zerstörung von Lebensräumen durch Profitgier
  • keine Verschwendung von Nahrungsmitteln sowohl tierischer als auch pflanzlicher Natur (XXL – Wettfressen, XXL – Restaurants, etc.)
  • keine Massenqualhaltung / sogenannte Tierversuche
  • mehr Respekt vor dem Existenzrecht anderer Lebewesen

Totaler Verzicht ist nicht nötig!

Ich denke nicht, dass Menschen auf Fleisch verzichten müssen, damit Massenquälbetriebe für immer der Vergangenheit angehören! Der Mensch muss dafür aber logischerweise einige Verhaltensweisen, wie den täglichen maßlosen Fleischverzehr, aufgeben.

Fleisch muss dazu wahrscheinlich das teuerste Lebensmittel überhaupt werden, damit es wieder bewusst wahrgenommen wird. Dieses Fleisch ist logischerweise kein Billigramschfleisch sondern stammt von freilebenden nichtmenschlichen Tieren, die sich nicht (mehr) im Besitz des Menschen befinden.

Ich empfinde das Erreichen dieses Zieles nicht utopischer, als der Annahme zu verfallen, jedem Menschen zum Vegetarier / Veganer umerziehen zu wollen!

Das Ziel vor Augen…

Leider habe ich nicht das Gefühl, dass die Menschheit noch mit der Natur verwurzelt ist. Im Gegenteil – wir entfernen uns immer weiter von ihr. Ich möchte mit meinem Projekt „Organisieren statt Tyrannisieren“ dazu beitragen, dass der Mensch wieder lernt auch „nur“ ein Teil der Natur zu sein.

Der Mensch ist weder im Handeln und schon gar nicht im Denken in der Zukunft angekommen. Das größte Problem sehe ich im tief verwurzelten FALSCHEN Umgang mit der Natur! Diesen Knoten kann man meiner Meinung nach nur durch weitsichtiges wie respektvolles Denken lösen und dann durch weitsichtiges Handeln in die Tat umsetzen – genau dafür steht mein Projekt!

Viele Umweltorganisationen wollen hingegen den zweiten Schritt vor den ersten setzen (sie vergessen oder unterschätzen das Unterbewusstsein, die Umgangssprache des Menschen), das kann nicht funktionieren!

Organisieren statt Tyrannisieren heißt nicht, dass sich der Mensch zurück zum Urzeitmenschen entwickeln soll, sondern das er endlich begreifen muss, dass er nicht das einzige Tier auf der Erde ist, was nach Platz, Nahrung und Wohlbefinden strebt!

Bild-Quelle: (Titelbild) Dirk Röttgen  / pixelio.de