FAQ

Diese Seite behandelt das Thema der irrsinnigen Unterscheidung „Mensch und Tier“.

Hierbei geht es weniger (aber auch) um ethische Sichtweisen, sondern um biologische Prozesse, eben jene Vorgänge denen auch der Mensch selbst unterliegt, auch wenn er es nicht wahrhaben möchte!

Der Sinn dieser FAQ besteht nicht darin, die menschliche Umgangssprache unnötig zu erschweren, allerdings wird bewusste Verzehrung / Beschönigung / Abwertung nicht stillschweigend hingenommen, nur weil es allgemein hin so üblich und vertraut ist.

Häufige Fragen:

Warum sollte man sich Gedanken darüber machen?

  • Menschen sind eine völlig eigene Gattung, sie stehen über der Natur. Sogenannte Tiere sind dem untergeordnet, werden als Gegenstände gehandelt.

    Gegenstände
    • Tiere (Wellensittiche, Haflinger, Krokodile, Elefanten, usw.)
    • Autos, Lampen, Handys, Fenster, Jacke, Bild, usw.

    Lebensecht

    • Menschen

    werden gekauft und in Besitz genommen
    werden adoptiert, Besitz ausgeschlossen nach Abschaffung der Sklaverei

  • Menschen sind ein Teil der Natur, bilden darin eine hochentwickelte Säugetierart. Für andere Tiere hat der Mensch eine Führsorgepflicht, kann diese adoptieren, aber nicht kaufen und besitzen.

    echte Gegenstände
    • Autos, Lampen, Handys, Fenster, Jacke, Bild, usw.

    alle Tiere

    • Tiere (Menschen, Wellensittiche, Haflinger, Krokodile, Elefanten, usw.)

    werden gekauft und in Besitz genommen
    werden adoptiert und nicht ihrer Lebensrechte beraubt.

Wie kommt es zu dieser falschen Wahrnehmung?

Die Macht des Wortes

Unsere Informationspolitik hat sich über die Jahrhunderte immer weiter entwickelt aber auch in manchen Bereichen festgefahren. Bestimmte Verhaltensweisen werden zu einen automatischen Prozess zusammengefasst, über die kaum mehr nachgedacht wird.

Da das hochkomplexe Denken aber das individuellste Gut darstellt, was uns Menschen von anderen Tieren unterscheidet, sollte unser Unterbewusstsein /Denken nie in den Hintergrund geraten. Dies ist aber öfter der Fall, als mancher glauben mag. Gerade dann, wenn es sich um den Umgang mit anderen Lebewesen oder den Lebensraum handelt.

Besitz beschreibt klar und deutlich die Abwertung eines nicht-menschlichen Tieres, genau aus dem Grund heraus, warum sich Menschen untereinander nicht so definieren.

Die Umgangssprache im Detail

Ein respektloses Verhalten zeigt sich nicht nur in der Handlungsweise des Menschen, es wird auch durch bestimmte Begriffe geprägt. Aus diesem Grund wird auf dieser Webseite auch ein Unwort-Katalog geführt.

Das Haupt-Unwort diese Webseite wird Sie vielleicht etwas überraschen. Es geht um den „Tierbesitzer“ und ist auch weiterhin in der unsinnigen „Unterteilung: Mensch und Tier“ zu finden. Damit werden auch nicht wahlos Begriffe ausgewählt, sondern speziell jene, die klar eine Abwertung oder unsinnige Abgrenzung dem sogenannten Tier gegenüber beschreiben.

Umgangssprache bedeutet hier, dass weder auf Spaß noch auf Affektäußerungen Bezug genommen wird. Ungwöhnliche Kosenamen oder ein gelegendlicher Fluchausstoß, weil man gerade besonders genervt vom Hund ist haben mit der Thematik also nichts zu tun. Die Intension dahinter liegt vorallem in der Wahrnehmung des Menschen, der sich nicht dazugehörig, sondern übergeordnet allem Leben und der Natur gegenüber fühlt.

siehe dazu den ausführlichen Artikel: Das Tier richtig definieren.

neue Fragen und Irritationen

  • Antwort: Nein, der Mensch wird auch in der Bezeichnung als Tier zu keinem anderen Tier transformiert, er bleibt was er ist: die eine Tierart Mensch!

  • Antwort: Weil Menschen definitiv Tiere sind und keine Pflanzen.

    Jede Tierart ist verschieden, der Begriff Tier umfasst also über 2 Millionen unterschiedliche Arten!

    Trotz der unterschiedlichen Fähigkeiten (Fliegen, Schwimmen, Beutetiere töten, soziale Kontakte eingehen, etc.) haben alle Tiere markante Gemeinsamkeiten, die sie von Pflanzen Pilzen und Bakterien unterscheiden.

    • Energieerzeugung (Ernährung) ist nicht von der Photosynthese abhängig (man muss Tiere nicht gießen, damit sie wachsen -> es braucht mehr als Wasser, Mineralien und Licht)
    • bewusste Fortbewegung
    • Versorgung von Jungtieren
    • Sexualität mit zwei Geschlechtern (Pflanzen können mehr als zwei Geschlechter aufweisen)
    • usw.
  • Antwort: Der Umgang mit anderen Tieren wird nicht untersagt, schon gar nicht wenn die höher entwickelte Tierart: der Mensch, einer anderen Tierart helfen möchte / kann. Der Besitz sollte allerdings in Adoption geändert werden.

  • Antwort: Doch natürlich. Als Teil der Natur hat das hochentwickelte Säugetier Mensch nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte. Ein sehr komplexes Thema, was eine Antwort in ein paar Sätzen für mich nicht möglich macht.

    siehe dazu den ausführlichen Artikel: Veganisierung der Welt (un)möglich?

  • Antwort: Das Wort Nutztier gilt auf dieser Webseite ebenso als ein Unwort. Denn diese Tiere, die eigentlichen Beutetiere des Menschen, werden zu Sachen herabgestuft. Ihnen wird die Freiheit entzogen um Produktionsgüter daraus machen zu können.

    siehe dazu den ausführlichen Artikel : Nutztiere

  • Antwort: Jedes Tier befindet sich in einer Nahrungskette. Der Mensch wird auf dieser Webseite als gelegentlicher Fleischfresser geführt, da er dazu in der Lage ist Fleisch zu verdauen, was reine Pflanzenfresser definitiv nicht können.

    Jedes andere Tier was Fleisch frisst, muss dafür seine Beutetiere nicht einsperren oder Versachlichen. Auf den Menschen angewendet ist es natürlich nicht mehr so einfach. Es kommt auf Grund seiner Masse (übere 7 Milliarden) zu etlichen Problemen und Ängsten.

    siehe dazu z.B ausführlichen Artikel: Was ist natürlich?

    U.A. steht diese Webseite dafür mögliche Lösungen zu finden, damit der Mensch wieder in die Natur eingegliedert werden kann. Denn da gehört er nunmal eigentlich hin.

Die Macht Gedanken!

Quelle: Gerd Altmann / pixelio.de

Viele Menschen sind sich nicht bewusst darüber, das ihr Unterbewustsein das Handeln und Denken mehr beeinflusst, als sie glauben. Ein „gutes“ Beispiel dafür ist der oben aufgezeigte Umgang mit anderen Tieren. Was alles bei der Kommunikation geschieht, zeigt dieser Artikel eines befreundeten Bloggers sehr gut Das Eisberg-Modell

Darin heißt es: „Wir halten an dieser Stelle fest, dass ‘nur’ 20% der Kommunikation bewusst gesteuert werden, die restlichen 80% liegen sozusagen unter der Oberfläche, passieren unbewusst. Der 20%-Anteil wird als Sachebene und die 80% als Beziehungsebene bezeichnet.“

Die menschliche Sprache verbunden mit den vorallendingen unbewussten Gedanken wertet also das sogenannte Tier ab und legt damit den Grundstein für respektloses Verhalten gegenüber anderen Tieren. Es geht nämlich nicht darum andere Tiere, wie Menschen zu behandeln oder aus ihnen Menschen zu machen – es geht darum jede Tierart als existenzberechtig anzuerkennen.

Beispiele aus dem Alltag:

August 2010

In England wurde zufälligerweise eine Frau gefilmt, die an einer Mülltonne vorbei gelaufen kam. Schließlich blieb sie neben der Tonne stehen und streichelte erst die sich daneben befindende Katze und beförderte sie dann im Genick tragend in die Tonne. Die Katze musste etliche Stunden in Panik erdulden, bis ihre Menschen sie gefunden hatten.

Die Frau kommentiere die Situation so: „Es war doch nur Spaß“ und „Was regt ihr euch auf? Es war doch nur eine Katze“

Katzen definieren wir als „Tiere“ und diesen Begriff nutzen wir bewusst wie auch unbewusst um diese Tiere so gut wie möglich abzuwerten.

Oktober 2010

Die Frau wurde zu 300 Euro „Quälstrafe“ verurteilt, außerdem darf sie ein Jahr keine anderen Tierarten bei sich aufnehmen. Wenn man davon ausgeht, dass diese Frau sowieso nichts mit Lebewesen anfangen kann ist das Urteil wie vermutet mehr als ein Witz. Positiv hingegen ist allerdings, dass überhaupt ein Gerichtsverfahren eingeleitet wurde.

Auf dieser Webseite werden Themen unter dem Gesichtspunkt des Dazugehörigen und nicht der Abgrenzung untersucht. Auch die Medienwelt wird unter die Lupe genommen. Auf dieser Webseite zählt der Mensch als Teil eines komplexen Ganzen. Dabei kommen zum Teil völlig andere Tatsachen zum Vorschein.
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