der Mensch (eine Tierart)
Der Mensch ist das höchstentwickelte Lebewesen der Erde. Gemeinsam mit den anderen Menschenaffen gehört er zu den Primaten oder Herrentieren. Schimpansen und Gorillas sind mit dem Menschen aufgrund genetischer Vergleiche näher verwandt, als mit dem Orang-Utan.
Die typische Körpergröße eines erwachsenen Menschen misst 150 bis 200 Centimeter. Er beherrscht als einzige Art den ständigen aufrechten Gang, bedingt durch seinen Stütz- und Bewegunsapparat.
Außerdem sind seine Geschlechtsorgane aber auch sein Haupthaar ebenso einzigartig unter allen Tierarten.
- Systematik (Biologie): Säugetiere
- Ordnung: Primaten
- Teilordnung: Altweltaffen (Catarrhini)
- Unterordnung: Trockennasenaffen
- Überfamilie: Menschenartige (Hominiodea)
- Familie: Menschenaffen (Hominidae)
- Tribus (Rangstufe zwischen Unterfamilie und Gattung): Hominini
- Gattung: Menschen (Homo)
- Art: Mensch
- Verbreitungsgebiet: fast überall
- Ursprungsort: Afrika
- Anzahl: 6,7 Milliarden (Stand 2008)
6,89 Milliarden Menschen [Stand 2010]
6,92 Milliarden Menschen (Stand März 2011)
6,98 Milliarden Menschen (Stand August 2011)
7,00 Milliarden Menschen (Stand Oktober 2011)
7,28 Milliarden Menschen (Stand Dezember 2014)
7,39 Milliarden Menschen (Stand Januar 2016)
8,00 Milliarden Menschen (Stand November 2022)
8,21 Milliarden Menschen (Stand Juli 2024)
- Existenz moderner (heutiger) Menschen [homo sapiens]: seit ca.
200.000120.000 bis 100.000 Jahren - Geburtenrate Menschheit: ca. 80 Millionen im Jahr
Spezifische Merkmale
- ein einzigartig leistungsfähiges großes Gehirn
- der sichere aufrechte Gang (die Bipedie) 1)Schimpansen können z.B. immer nur kurze Strecken und nur mit gebeugten Knie aufrecht gehen
- zurückgehende Behaarung / Fell
- die Herstellung von Werkzeugen
- komplexe / vielschichtige Kommunikation -> Sprache
- Kultur (Totenkult, etc.)
- das Ich-Bewusstsein / Nachdenken über sich selbst und andere Menschen (Selbstbewusstsein fähigt zum Erkennen der eigenen Sterblichkeit, sowie bewusst gewählte Lebensweise / Verhalten und Denken anderer Menschen vorausahnen)
- Anpassung an veränderte Umweltbedingungen schneller als bei anderen Tieren (FAQ) (Memetik) [der Mensch muss Fähigkeiten nicht immer wieder neu erlernen, er kann auf Erfahrungen vergangener Generationen zurückgreifen]
- multifunktionale Greifhände
- relativ gutes Sehvermögen
- verkleinerte Mundhöhle, zunehmende Steilheit der Stirn / verkleinerte Zähne und Reduzierung der Kaumuskeln
- Herausbildung eines Kinns
- langsameres Wachstum mit verlängerter Kindheit / insgesamt längere Lebensdauer
(Lebens-)Rechte
- jeder Mensch ist Träger der Menschenwürde (Artikel 1 Grundgesetzbuch) ->(Allerdings gibt es noch einzelne Stammesgesellschaften in denen Sklaverei noch zum Alltag gehört. Diese Menschen gelten wie andere Tiere (FAQ) als „Sachen“)
- jeder Mensch besitzt u.a. das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ->(Europa)
- 1 § Grundgesetzbuch: Die Würde des Menschen ist unantastbar
Nachteile der Hochentwicklung!
das Kreislaufsystem
Ein zu hoher oder zu niedriger Blutdruck kann allerlei Beschwerden verursachen, wie z.B. Kopfschmerzen, Krampfadern oder Sonnenstich usw. Auch die Geburt ist sehr schmerzhaft, denn der Muttermund ist mit einem festen Muskelring verschlossen, damit das Kind beim Gehen nicht herausrutschen kann.
Nach der Geburt verwendet kein anderes Säugetier soviel Fürsorge für sein Kind. Deswegen ist die Mehrlingsgeburt bei Menschen auch relativ selten. Die Fortpflanzungstrategie ist dennoch typisch für einen Primaten, aber beim Homo sapiens am stärksten ausgeprägt.
Die starke Ausbildung des Gehirn kann den Menschen ebenfalls anfälliger für geistige wie auch psychische Fehlentwicklungen machen.
die nackte Haut
Bis auf wenige Haare hat der Mensch in Laufe der Generationen sein komplettes Fellkleid verloren. Es wird vermutet, das dieser Schritt eine Folge des aufrechten Gang war, denn nun werden 60 Prozent weniger Körperfläche der Sonneneinstrahlung ausgesetzt, als bei anderen Menschenaffen, die gebückt gehen.
So kann der Mensch den gesamten Körper durch Schwitzen regulieren, er ist aber auch weniger anfällig für Läuse, Flöhe und andere Insekten, was die Fellpflege überflüssig macht. Vor rund 110.000 bis 30.000 Jahre erfand der Mensch die Kleidung, die ihn allerdings wieder anfällig für Insekten machte.
Die nackte Haut birgt allerdings auch einen großen Nachteil in sich, denn der Hautkrebs ist eine typisch menschliche Erkrankung.
das stark entwickelte Gehirn
Anmerkungen
| ⇡1 | Schimpansen können z.B. immer nur kurze Strecken und nur mit gebeugten Knie aufrecht gehen |
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