Gefahren des Klima-Engineering

wetterwolken

Viele Jahrtausende hinweg, war die Vorstellung, dass Wetter nach den eigenen Zwecken manipulieren zu können nur ein Wunsch, der nicht ganz ernst geäußert wurde. Heutzutage scheint genau dies möglich zu sein. Was aber im ersten Moment nach etwas Positiven klingt, ist genauer betrachtet ein hochgradig gefährlicher Eingriff, in das was der Mensch als Wetter bezeichnet.

Klimawandel durch Wettermanipulation stoppen?

Der Vulkan Pinatubo, der sich auf den Philippinen befindet, katapultierte 2001 ca. 10 Millionen Tonnen Schwefeldioxid in die Straßtosphäre ->Folge: Die globale Durchschnittstemperatur sank um 1/2 Grad Celsius.

Erschreckenderweise passt der Notfallplan zur Rettung der Menschheit auf ein schnödes Blatt Papier. Sollte man die Temperaturerhöhung durch die weniger rücksichtslose Nutzung der erdlichen Ressourcen (die damit verbundene Umweltverschmutzung) trotzdem nicht aufhalten wollen und oder können, planen einige Wissenschaftler einen riesigen Ballon in die Stratosphäre (20 Km über Erdboden) zu setzen, der durch einen Schlauch mit schwefelhaltiger Flüssigkeit gefüllt wird, damit die dort gebildeten Tröpfchen das Sonnenlicht verstärkt reflektieren.

Auf diese Weise, deren Vorbild ein heftiger Vulkanausbruch ist, soll die globale Durchschnittstemperatur um ganze zwei Grad gesenkt werden. Wissenschaftler betonen an der Stelle aber, dass sie diese Strategie nur einsetzen, wenn alle anderen versagt haben. Damit deutet sich schon die Gefährlichkeit dieses Vorhabens an!

Strategien der Klimapolitik!

  • Plan A: Einsparung von Kohlendioxid
  • Plan B: Anpassung an den Klimawandel (Abkühlung durch schwimmende Häuse, Nahrung aus hitzebeständigen Getreide,…)
  • Plan C: Geo -Engineering (=Klima – Engineering)

geplanter Pfusch in den Wolken!

Genau wie bei der Genmanipulation hat der Mensch keine Erfahrung darüber, welchen Risiken er sich und anderen Tieren (FAQ) aussetzt, sollte er wirklich gewillt sein in den Wolken herumzupfuschen. Einige Wissenschaftler befürchten, dass einige Techniken die Ozonschicht ausdünnen oder weltweit die Niederschlagsmuster verändern.

Viele Menschen verkennen ebenfalls die jetzige Situation. Denn die globale Erwärmung (überhöhter CO Ausstoß) ist ebenfalls eine Manipulation des Klimasystems, wenn auch er nur als unerwünschten Nebeneffekt der rücksichtslosen Industrialisierung zu nennen ist. Das Geo-Engineering dagegen ist ein gezielter Eingriff in die Natur und damit noch gefährlicher einzustufen als ein Nebeneffekt!

Leider hält das einige Wissenschaftler nicht davon ab von den bis dato rein theoretischen Überlegungen  zu realen „Feldforschungen“ übergehen zu wollen. Umweltorganisationen konnten das Projekt zwar vorerst stoppen, doch nun soll die Öffentlichkeit stärker daran beteiligt werden.

Pro Geo-Engineering Kontra Geo-Engineering
Möglicherweise kann die globale Temperaturerhöhung (Klimawandel) verhindert werden. Nebenwirkungen und Risiken sind nicht bekannt. Alle Risiken können niemals zu 100 Prozent ausgeschlossen werden.
Die CO2 Einsparung ist bei einem Erfolg nicht mehr zwingend notwendig. Viele Staaten verlassen sich hochwahrscheinlich auf diese Technik und strengen sich beim CO2 einsparen noch weniger an, obwohl sie noch gar nicht wissen, ob dieses riesige Projekt langfristig funktionieren kann.
Kann eine Zeit- und Kostenersparnis für die geplante Energiewende sein. Kann genau wie der Atomstrom – Atombombe möglicherweise auch als „Wetterwaffe“ eingesetzt werden.
Da es in der Stratosphäre nicht regnet, kann es keinen durch Schwefeldioxid verursachten sauren Regen geben. Schwefelpartikel beschleunigen den Abbau der Ozonschicht.
…. Eine einmal angefangene Klimamanipulation kann nicht einfach wieder beendet werden, wenn sich unangenehme Folgen zeigen.
…. Himmelsfarbe wird sich von blau auf grau einstellen



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