| Überstamm: | Neumünder (Deuterostomia) |
| Stamm: | Chordatiere (Chordata) |
| Unterstamm: | Wirbeltiere (Vertebrata) |
| Überklasse: | Kiefermäuler (Gnathostomata) |
| Reihe: | Landwirbeltiere (Tetrapoda) |
| Klasse: | Säugetiere |
Säugetiere stehen an der Evolutionsleiter ganz oben. Sie konnten im Laufe der Zeit die Stellung der Riesenechsen (Dinosaurier) einnehmen und wie die Dinosaurer einst nahezu den gesamten Planeten bewohnen. Ihre Haarbildung für die optimale Nutzung der Umgebungs-Temperatur und das Säugen ihrer Jungen mit selbstproduzierten Milchdrüsen ist einzigartig. Es gibt jedoch einige wenige Säugetiere, die ihre Jungen nicht lebend zur Welt bringen.
Auf dem Land aber auch im Wasser oder in der Luft leben Säugetiere. Heute geht man von 5.500 unterschiedlichen Arten aus.
Man unterscheidet 3 Unterklassen:
- Ursäuger (noch eierlegend)
- Beutelsäuger (z.B. Koala)
- höhere Säugetiere [die meisten Arten] (z.B. Menschen)
Menschen sind tatsächlich auch „nur“ Tiere, aber sie tun sich mit diesem Wissen äußerst schwer. Die Wikipedia wagt sich hier weit aus dem Fenster und zeigt zumindest im Bildteil (rechts oben –> Link) unter anderen Säugetieren exakterweise auch den Menschen. Doch weiter unten versucht man die „Kann doch nicht sein“-Tatsache wieder wie gewohnt darzustellen. Zitat Wikipedia:
Anmerkung: Obwohl auch der Mensch zoologisch zu den Säugetieren gehört, wird er selbst im Folgenden nicht behandelt. Stattdessen wird das Verhältnis des Menschen zu den übrigen Säugetieren thematisiert.
Spezifische Merkmale:
(Titel zum Lesen anklicken, Text klappt sich auf!)
Fell
Das Fell: Der Wal gehört wie der Mensch zu den Säugetieren und das obwohl beide nicht mehr so stark behaart sind, wie z,b. andere Menschenaffen (Schimpanse etc.), haben sie sich doch aus behaarten Vorfahren entwickelt.
Das bedeutet aber nicht, das der Mensch vom Affen abstammt, also sein Nachfolger ist – das bedeutet, dass der Mensch zusammen mit anderen Menschenaffen gemeinsame Vorfahren hat. Aus diesem Grund ist der Mensch mit dem heutigen Schimpansen verwandt. (ausführlicher Artikel: Der Mensch – eine Tierart)
Die Funktion des Felles ist unterschiedlich. Es kann der Wärmeregulierung, als Tarnung dienen oder die Geschlechter voneinander unterscheiden. Manches Säugetier, wie z.B. der Stacheligel nutzt seine speziellen Haare als Verteidigung oder als Waffe.
Gebiss
Das Gebiss: Es sind meist 4 Zahntypen vorhanden. (Schneidezähne, Echzähne und zwei Arten Backenzähne) Das ist in der Tierwelt einzigartig, denn Reptilien z.B. haben nur eine Zahnart zur Verfügung.
Gehör
Das Gehör: Die sogenannten Gehörknöchelchen (Hammer, Amboss, Steigbügel), die sich im Mittelohr befinden zeichnet ebenso Säugetiere aus. Damit ist das Trommelfell in der Lage Schwingungen aufzunehmen und in Töne umzusetzen. (Wie genau der Mensch hört kann im Artikel Wer hört am besten? nachgelesen werden.)
Säugen
Das Säugen: Mithilfe weiblicher Brustdrüsen können Säugetiere eine proteinhaltige wie auch fetthaltige Milch erzeugen, die ihre Jungen aufsaugen können. Damit müssen Jungtiere kein Risiko bei der Nahrungssuche eingehen und werden sogar noch gegen Krankheiten geschützt.
Gehirn
Das Gehirn: Natürlich ist das Gehirn des Menschen am weitesten entwickelt und demzufolge auch am komplexesten. Dennoch haben gerade Menschen das Potenzial andere Tierarten verkannt, die zwar nicht genauso klug sind wie Menschen, aber auch nicht so dumm sind, wie Menschen gern glauben möchten. (siehe dazu den Artikel Die Intelligentesten)
Blutkreislauf
Der Blutkreislauf: Genau wie Vögel besitzen Säugetiere einen doppelten Blutkreislauf – einmal für die Lunge und einmal für den Körper.
Fortpflanzung
Die Fortpflanzung: Anders als bei einer riskanten Eiablage können Säugetiere darauf verzichten. Ihr Ei wird im Mutterleib befruchtet, indem sich ein Männchen mit einem Weibchen der gleichen Art verpaart. Durch das Blut der Mutter wird das Jungtier im Inneren versorgt und vor Feinden beschützt, bis es lebend zur Welt gebracht wird.
Auf allen Kontinenten kann man Säugetiere finden, sie sind sogar fast auch auf allen Inseln vertreten. Nur das Innere des antarktischen Kontinents wird von ihnen kaum bewohnt. (Nur ab und an mal durch Menschen) Manche Arten sind tagaktiv, manche nachtaktiv und manche sind sogar beides.
Das Sozialverhalten ist aufgrund der 5.500 Arten weit gefächert. Es gibt sogenannte Einzelgänger oder aber auch Säugetiere, die sich Gruppen anschließen. Dabei können komplexe Verhaltensmuster auftreten. Das beeindruckenste ist natürlich das der Menschen, die mit Hilfe ihrer Sprache soziale Gruppen bilden können. Doch andere Säugetiere benutzen ebenfalls eine Sprache, die dem Menschen meist als Gezappel oder Gegrunze auffällt (Mimik, Gestik, Lautäußerungen).
Säugetiere verfügen über zum Teil hervorragende Sinneswahrnehmungen (hören, sehen, tasten, riechen, etc.), dies hängt von der Lebensweise und der Nahrungssuche ab. Der Energiebedarf (gleichbleibende Körpertemperatur benötigt viel Energie) ist im Vergleich zu anderen Tierklassen hoch, sodass sie auch einen hohen Nahrungsbedarf aufweisen. Einige sind reine Pflanzenfresser, andere reine Fleischfresser, doch andere wie der Mensch können beides verdauen und nutzen demnach auch beides. Doch der Mensch stellt sich hier in eine gefährliche selbstgeschaffene Extragruppe. (siehe dazu den Artikel Die Nahrungskette)
Die Evolutionsleiter konnte so erfolgreich bestiegen werden weil Säugetiere in der Lage sind, sich auf andere zu prägen. Dadurch werden Verhaltensweisen nachgeahmt oder Verwandte und Bekannte wieder erkannt. Damit sind sie zwar meist länger von der Mutter abhänig als andere Tiere, aber der weitergegebene Lerneffekt bleibt unübertroffen gegenüber anderen Tierklassen. (FAQ)
Einige Säugetiere:
- Beutelratten
- Rüsseltiere (z.b. Elefanten)
- Primaten (z.B. Menschen)
- Nagetiere (z.B. Waldmaus)
- Schuppentiere
- Raubtiere
- Paarhufer
- etc.
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